La Pasión Turka Indiana Jones (Indi) unterwegs im Schnee

La Pasión Turka Indiana Jones (Indi) unterwegs im Schnee

Wie auf verschiedenen Fotos ersichtlich, ist Indi mit uns häufig im Schnee unterwegs. Es gibt verschiedene Punkte, die zu beachten sind, wenn man mit einem Perro de Agua im Winter beziehungsweise im Schnee unterwegs ist.

Leistung / Kondition: Der Hund verbraucht sehr viele Kalorien, wenn er in der Kälte und im Schnee unterwegs ist. Je nach Schneeverhältnissen ist das Vorankommen für den Hund schwierig, weil er immer wieder einbricht. Es kann auch sein, dass es sehr rutschig ist und er ständig ausbalancieren muss. Ist die Schneeoberfläche vereist, kann es sein, dass er ständig auf die Spur schauen muss, damit er nicht immer wieder mit einer Pfote in ein Loch abrutscht. Handelt es sich um „klebrigen“, feuchten Schnee, verklumpt er gerne mit den Locken des Perro de Agua, was das Vorankommen für den Hund zusätzlich erschwert.

Pfotenpflege: Sehr wichtig ist die regelmässige Pfotenpflege – dies gilt ganzjährig! Zwischen den Pfotenballen verfangen sich häufig Fremdkörper (Tannen- oder Lärchennadeln, Dreckklümpchen, Steinchen etc.), die mit einer kurzen, stumpfen Schere rausgeschnitten werden sollten. Es empfiehlt sich auch, die Haare zwischen den Pfotenballen kurz zu halten und regelmässig zu schneiden. Ist der Hund sehr aktiv und viel unterwegs, sollten die Pfotenballen mit Ringelblumensalbe eingecrèmt werden. Somit verhindert man, dass die Ballen spröde werden und aufbrechen (dies ist besonders wichtig, wenn man bei grosser Kälte, aber auch bei heissen Temperaturen, oder viel in steinigem, felsigem Gelände unterwegs ist).

Schühchen, Bandagen, Kokosöl: Je nach Art des Schnees (kalter Schnee, trockener Schnee, nasser Schnee etc.) sind unterschiedliche Utensilien für die Pfoten und Beine des Hundes hilfreich. Sind wir bei winterlich kalten Bedingungen bei Minustemperaturen unterwegs, bilden sich an den Pfoten und Beinen des Perro häufig Schneeklumpen, welche gefrieren, einschneiden und die Pfotenballen aufschneiden können. Hier helfen selbstklebende Bandagen, die man beim Tierarzt oder in einem Tiergeschäft erhält, und die üblicherweise für Verbände verwendet werden. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben. Wenn die Beine des Hundes vor der Tour umwickelt werden, ist das Vorankommen im Schnee problemlos. Die Schneeklumpen, die sich an den Pfoten bilden, können regelmässig entfernt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist, neben den einbandagierten Beinen die Hundepfoten mit Schühchen zu versehen. Hier muss man einfach aufpassen, dass sie, gerade auf langen und anstrengenden Schneetouren, nicht anfangen zu scheuern. Der Hund zeigt dies üblicherweise an und dann sollten die Schuhe ausgezogen werden. Wenn die Konsistenz des Schnees eher feucht oder nass ist, es gar nicht mehr so viel Schnee hat, und die Temperaturen markant über Null Grad sind, die Sonne stark einstrahlt und man eine eher kürzere Wanderung geplant hat, klumpt der Schnee meist nicht mehr, oder nur geringfügig: In dem Moment kann man die Hundebeine und –pfoten auch mit Kokosöl einreiben. Dies wirkt wasserabweisend und es ist auch unproblematisch, wenn der Hund es ableckt.

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